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Bessere Fotos mit Ihrem iPhone

Das Motiv

Letztendlich entscheiden das Motiv und die richtige Perspektive über die künstlerische Qualität des Fotos.
Also, lassen Sie sich einen Augenblick Zeit und beherzigen Sie ein paar Regeln.

1. Der harmonische Bildaufbau

a ) Der Bild-Aufbau nach dem Goldenen Schnitt.
Diese Anordnung finden wir in sehr vielen Bildern, Bauwerken und auch in der Natur. Sicher wird besonders durch die Beispiele der Natur ein Objekt oder ein Bild in dieser Anordnung als besonders harmonisch empfunden.
Zwei kleine Zeichnungen zeigen die optimale Bildaufteilung:

Goldener Schnitt

Grob gesagt finden wir hier eine 2/3:1/3 Aufteilung vor.

Wenn wir den wichtigsten, zu betonenden Teil unseres Bildes auf einen Schnittpunkt legen, erhalten wir ein für das Auge harmonisches Bild.
Zum Beispiel können dies die Augen des Models sein oder ein Turm, ein Baum oder die höchste Bergspitze in der Landschaft.
Probieren sie es aus. (Mehr Informationen zum Goldenen Schnitt finden sie hier: http://www.foto-kurs.com/bildgestaltung-goldener-schnitt.htm)

b) Der Symetrischer Bildaufbau
Der zentrale und symetrische Bild-Aufbau, macht das Objekt noch wichtiger, manchmal wird es schon fast aufdringlich. Ich persönlich setze diesen Aufbau gerne bei Architekturaufnahmen ein. Das wichtigste Objekt wird genau zentral gesetzt, es hat rechts und links oder oben und unten den absolut gleichen Abstand zum Bildrand.

2. Die Perspektive

Speziell durch die Weitwinkel Objektive der Smart-Phones ergeben sich ein paar Regeln die Beachtung finden sollten.
Objekte von oben fotografiert wirken gedrungen und kürzer, Objekte von unten fotografiert länger und schmaler.
Also, in die Knie wenn die Freundin sich auf dem Foto gut getroffen sehen will. Die Beine werden länger, die Figur schmaler.
Gehen Sie nicht zu nah an Ihr Objekt heran, die Verzeichnung der Linsen zeigt zum Beispiel bei einem PortraitFoto übertrieben grobe Gesichtszüge, die Nase wird zu groß, die Augen zu klein. Mit so einem Foto sind keine Punkte zu machen.
Achten Sie immer auch auf den Horizont, halten sie die Kamera waagerecht. Das Meer soll nicht den Berg hinauf fließen und die Bäume nicht schräg wachsen.
Natürlich sind alle Regeln dazu da, um auch ab und an gebrochen zu werden. Die überzogene Weitwinkelperspektive, die schräge Anordnung von wichtigen Bildelementen können auch Dynamik und Geschwindigkeit ausdrücken.

3. Die Scharfeinstellung

Es ist sinnvoll jedes Foto genau scharf zu stellen. Tippen Sie mit dem Finger an der Stelle auf den Toutchscreen, der optimal scharf gestellt sein soll.
Halten Sie dabei das Handy ruhig, warten Sie bis die Schärfe eingestellt ist und lösen sie dann aus.

4. Die Belichtung

Smart-Phones bieten kaum eine Möglichkeit Einfluss auf die Belichtung zu nehmen. Sie belichten so wie sie das Bild für richtig erachten.
Ab und an lässt es das Motiv zu, dass Sie mit Hilfe des Touchscreens, den Focus Punkt und damit auch den Punkt an dem die Belichtung gemessen wird, aus der Mitte an den Punkt zu legen, der ein besseres Ergebnis zeigt. Probieren Sie es aus, legen Sie den Focus Punkt auf eine helle Stelle im Bild und danach auf eine dunkle Stelle. Sie bekommen zwei sehr unterschiedliche Bilder. Allerdings kann diese Methode nur genutzt werden, wenn dadurch nicht die Schärfe an einem völlig falschen Punkt im Bild liegt.
Aber auch hier gibt es Abhilfe. Die App ProCamera biete die Möglichkeit sowohl einer Belichtungskorrektur als auch einer getrennten Anwahl von Focus Punkt und Belichtungspunkt. Eine tolle App aber leider nicht kostenlos, im Augenblick müssen Sie 4,99 Euro zahlen um das Schärfe und Belichtungsproblem optimal im Griff zu haben.

5. Schlechte Lichtverhältniss / Blitz

Bei wenig Licht zeigen die Handys ihre größte Schwäche. Was auf dem Screen noch gut aussieht wird bei höherer Vergrößerung im Facebook oder auf einem Papierbild oft unansehnlich.
Wichtig, das Smartphone absolut ruhig halten, eventuell können Sie die Hand oder den Arm irgendwo abstützen.
Fotografieren Sie nur Objekte die sich sehr langsam oder gar nicht bewegen, wenn sie Bewegungsunschärfe vermeiden möchten.
Die eingebauten Leuchtdioden setze ich persönlich nie ein, da sie die Stimmung des Bildes verderben und im Allgemeinen auch zu schwach sind, um wirklich ein gutes Bildergebnis zu erzielen.

Diese 5 Punkte helfen Ihnen schnell Ihre Fotos zu verbessern.
Natürlich gibt es noch viele weitere Tips und Tricks, die allerdings dann schon sehr ins Detail gehen.
Zum Beispiel die HDR Einstellung für Objekte mit großem Kontrastumfang oder viele Apps um Bilder zu verfremden.

Wenn Sie die Möglichkeit haben Ihre Bilder nachträglich auf dem Computer zu bearbeiten können Sie natürlich die Qualität Ihrer Bilder nochmal verbessern. Ich sortiere und registriere meine Bilder in Lightroom und nehme hier auch kleinere Korrekturen vor. Gut geeignet ist auch das kostenlose Mac Program iPhoto.